Odermennig

Odermennig

Odermennig, von manchen auch kleine Königskerze oder Sängerkraut genannt, hatte für mich lange keine große Bedeutung. Bis ich irgendwann Probleme mit der Stimme bekam und mich an das Sägerkraut erinnerte, dass gut für die Stimmbänder und bei Heiserkeit sein sollte. Da es nach einigen Startschwierigkeiten reichlich im Garten wuchs, gab es regelmäßig Tee davon und es trat relativ schnell eine Verbesserung ein. Somit war auch erklärt, warum es sich so gut vermehrt hatte. Schließlich wächst immer das um uns herum, was wir wir auch brauchen. Und mein Interesse an dem hübschen Kraut wuchs!

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Waldbaden

Waldbaden

Waldbaden oder “Shinrin Yoku” hat seinen Ursprung in Japan, wobei schon unsere Eltern wußten, wie heilsam Waldspaziergänge sind. Um die Heilkräfte der Bäume und des Waldes zu nutzen, muss man nicht spirituell sein. Viele wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass wir im Wald Terpene einatmen, die dafür sorgen, dass sich vermehrt Killerzellen in unserem Blut bilden.

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Wegwarte

Wegwarte

Die Wegwarte und ihr traumhaftes blau begleiten mich schon seit Kindertagen.Die Geschichte von der Prinzessin, die am Straßenrand ewige Zeit auf ihren Prinzen wartet und dann von einem guten Geist erlöst und zur Wegwarte verwandelt wird, ist mir immer noch präsent. Lange habe ich versucht, diese luftige und durchlässig scheinende Pflanze in meinem Garten anzusiedeln. Immer vergeblich. Doch seit einem Jahr habe ich Glück und eine Wegwarte fühlt sich so wohl und blüht und blüht…

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Wilde Möhre

Wilde Möhre

Die wunderschön blühende Wilde Möhre begegnet uns gerade überall. Zusammen mit Wegwarte, Königskerze und anderen sorgt sie für bunte Sommerwiesen. Dabei scheint es, wenn der Wind durch die Wiesen streift, als ob kleine Zwerge auf dem Wiesenboden sitzen und an langen dünnen Stäben ihre Möhrenblütenteller jonglieren. Schaut einmal genau hin, dann werdet Ihr es sehen!

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Lavendel

Lavendel

Lavendel ist eine der bekanntesten Pflanzen. Jeder kennt seinen Duft und die meisten von uns haben ihn im Garten. Und wer hat nicht schon einmal versucht, mit Hilfe von Lavendelkissen Motten aus dem Kleiderschrank zu verbannen?

Die Heimat des Lavendels liegt ursprünglich in den Küstenregionen der Mittelmeergebiete. Dort wächst er an trockenen, warmen Hängen und liebt sandige, leicht kalkige Böden. Zu uns gelangte er durch die Benediktinermönche, die ihn mit über die Alpen brachten. In einigen Gebieten wie Jena, Rudolstadt und Bad Blankenburg bürgerte er sich so gut ein, dass dort  um 1800 eine richtige” Lavendelindustrie” entstand.

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Essbare Blüten

Essbare Blüten

In früheren Jahrhunderten wurden Blüten wegen ihres Duftes und ihres Aromas sehr geschätzt. Bereits die Römer verwendeten Malven, Fenchel, Nelken, Rosen und Veilchen für ihre Speisen, Lavendel für Saucen. Doch bereits weit vorher wurden Ringelblumen und Orangenblüten in der asiatischen Küche verwendet. Die Verwendung von Lilien und Chrysanthemen ist ebenfalls seit über 1000 Jahren bekannt.
Mit der Entdeckung fremder Länder wurden unzählige Pflanzen eingeführt, die auch in die Küchen Einzug hielten. Glücklicherweise wurde vieles von den damaligen Versuchen und Rezepten schriftlich festgehalten.

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